Archiv des Autors: EA Ruhrgebiet

Aufruf an alle Repressionsbetroffenen

Keine Aussage bei der Polizei!

Meldet Polizeiliche Übergriffe!

In Dortmund gab es am Wochenende nach aktuellen Zahlen 291 Festnahmen. Hunderte DemonstrantInnen wurden durch die zahlreichen Pfeffersprayeinsätze der Polizei verletzt. Viele wurden bei der Räumung von Sitzblockaden, im Kesseln, bei Festnahmen und Prügelorgien der Einsatzkräfte verletzt. Es wird deswegen in den nächsten Wochen mit großer Wahrscheinlichkeit zu Vorladungen und anderen Repressalien seitens der Polizei kommen. Wir empfehlen euch zuerst Ruhe zu bewahren und einer Vorladung durch die Polizei nicht nachzugehen. Ihr müsst nur zu Vorladungen erscheinen, welche von Gericht oder Staatsanwaltschaft kommen. Jede Aussage die ihr macht kann andere Genoss*innen gefährden. Für weitere Infos zum Verhalten mit der Polizei, empfehlen wir die Broschüre “Was tun wenns brennt”.

Bitte setzt euch im Fall einer Vorladung mit uns oder einer Rote Hilfe Ortsgruppe in eurer Nähe in Verbindung. Auch wenn ihr Zeug*innen von Polizeiübergriffen geworden seid oder solche beobachtet habt, macht ein Gedächtnissprotokoll und sendet uns dieses zu. Nutzt dafür nach Möglichkeit PGP Mail oder das verschlüsselte Kontaktformular! Bitte beachtet beim verfassen des Protokolls unsere Empfehlungen dazu.

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EA Ruhrgebiet betreut Gegenproteste in Dortmund

Das Aktionswochenende gegen den “nationalen” Antikriegstag rückt immer näher. Die Antirepressionsarbeit ist stets ein wichtiger Bestandteil derVorbereitungen für solche Aktionen. Der sogenannte”Ermittlungsausschuss” (EA) ist die Stelle, an die sich Betroffene der Repression während des gesamten Wochenendes und auch danach telefonischwenden können.
Für Hilfe bei polizeilichen Übergriffen rund um die Proteste gegen den “nationalen” Antikriegstag steht euch der EA-Ruhrgebiet zur Verfügung. Dieser ist am Freitag den 2.9. von 16-24 Uhr und am Samstag den 3.9. von 8-24 Uhr telefonisch zu erreichen.

Hier die Telefonnummer: 0231-8404-684

Der EA-Telefondienst während des Wochenendes richtet sich an Menschen, die in Polizeigewahrsam sind oder die einen Übergriff durch die Polizei beobachtet haben. Der EA dokumentiert Festnahmen und Gewahrsamnahmen, ermittelt den Verbleib der Betroffenen und stellt den Kontakt zu Anwält_innen her. Dafür ist er auf die Unterstützung von Demonstant_innen und Beobachter_innen angewiesen. Ihr solltet möglichst genau Namen und Alter von Festgenommenen, den Ort des Geschehens und, wenn möglich, die von der Polizei erhobenen Vorwürfe mitteilen. Meldet euch auf jeden Fall nach der Entlassung wieder telefonisch beim EA ab.

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Website des EA Ruhrgebiet gestartet

Willkommen auf der Webseite des EA Ruhrgebiets.

In Zukunft werdet ihr hier Updates und Hinweise finden.

Unser Selbstverständnis findet ihr hier.

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